Heute war der letzte Spielktag der Oberliga Nord Nord. Im Landesverband Schleswig-Holstein wurde dieser Spieltag wg. der Landesmeisterschaften verlegt. So dass unsere anderen Mannschaften noch zwei Spieltage vor sich haben. Insofern spielte unsere Erste beim Heimkampf gegen die zweite von Doppelbauer Kiel ohne Begleitung anderer Wettkämpfe. Doppelbauer trat nur zu siebt an. Jonas Stegert war zwar an Brett 7 nominiert, konnte aber nicht antreten, weil er bei der LJEM in Neumünster dabei war und ihn der Noro-Virus "lahmlegte" (Burkart berichtete). So konnte sich Falko über einen kampflosen Sieg freuen. Das bot ihm zusätzlich die Möglichkeit frühzeitig bei einer Feierlichkeit zu erscheinen.
An Brett 3 war es dann Almar, der Holger Hebbinghaus niederrang und den ersten "richtigen" Punkt holte. Schon wenig später konnte Michael an Brett 1 den Sieg und damit das 3:0 verkünden. Er erzählte, dass sein Gegner, Mats Beeck, ihm dabei aber ein wenig geholfen habe... 3:0 ist ein beruhigender Vorsprung, zumal es an den anderen Brettern nicht nach Verlusten aussah. Taron remisierte dann an Brett 2 gegen Niklas Callsen. Aber an Brett 8 nutzte Sven seine Remischanchen gegen Sebastian Buchholz nicht und reichte ihm schließlich die Hand zur Aufgabe.. Es war dann Artur an Brett 6, der den Mannschaftserfolg mit seinem Sieg gegen Mohammed Reza Ghadinie noch starkem Druckspiel sicherstellte. Er ärgerte sich ein wenig, weil er "schon nach zwei Stunden hätte gewinnen können", aber den den richtigen Zug nicht sah und danach ein wenig die Konzentration verlor. Viktor hatte ein Endspiel mit Springer gegen Läufer bei jeweils drei Bauern. Als sich die Anzahl der Bauern verringerte, einigte er sich mit Thomas Böhm auf ein Remis. In der "letzten" Partie des Tages konnte Philipp seinen Mehrbauern im Damenendspiel mit vier gegen drei Bauern schließlich durchsetzen und vollendete zum 6:2 mannschaftserfolg.
Damit belegen wir in der Abschlusstabelle den vierten Platz. Das entspricht in etwa den Erwartungen. Zu Saisonbeginn hatte ich auf den dritten Platz hinter dem LSV und St. Pauli getippt. Nach einem furiosen Start mit 10:0 Punkten schlichen sich dann aber doch einige Ungenauigkeiten und Missgeschicke ein. So konnten sich auch die Schachfreunde aus Hamburg noch vor uns platzieren. Um ganz vorne mitzuspielen, fehlte uns doch ein bischen was... Das zeigte sich in den Spielen gegen den LSV und St. Pauli. Auf der anderen Seite bestand nie die Gefahr, in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. Die Staffel gewann doch noch recht eindeutig der Lübecker SV. Er hat nun die Chance, sich gegen den Staffelsieger der Oberliga Nord West für die 2. Bundesliga zu qualifizieren. Wir drücken unseren Lübecker Schachfreunden dabei die Daumen!